DEMO Content Schwarzer Humor


Humor gilt als die beste Medizin – selbst wenn man im Begriff ist, sich „schwarz“ zu ärgern. Angesichts desillusionierender Umstände ist der berüchtigte schwarze Humor somit das richtige Mittel der Wahl. Schließlich obliegt ihm die Funktion, gesellschaftliche Missstände an der Grenze der political correctness zu benennen und erträglich zu gestalten.

Fehler
Der Superior sieht eine Nonne im Kreuzgang mit einem Kinderwagen stehen. Fragt er: „Na, Schwester, kleines Klostergeheimnis?“
- „Nein, Hochwürden, ein Kardinalsfehler.“

Fast Food
Was machen Kannibalen aus Medizinern?
- Hot Docs.

Unerhört
„Herr Doktor, Herr Doktor! Ich habe einen Knoten in der Brust“
„Aber wer macht denn sowas?!“

Job
Was macht ein Bäcker, der keine Arme und Beine hat?
- Rumkugeln.

Gemeinsamkeiten
Was haben Altenpfleger und Archäologen gemeinsam?
- Sie beschäftigen sich damit alte Knochen zu reinigen.

Ärzte unter sich
Treffen sich zwei Ärzte um Mitternacht auf dem Friedhof. Sagt der Eine: „Hallo Herr Kollege, machen Sie auch Inventur?“

Männersache
Was hat ein Mann ohne Beine?
- Erdnüsse

DEMO Content Schwarzer Humor ... "Militärische Logik 1961 erschien in den USA der satirische Roman „Catch 22“. Er überzeichnete die hohen Auflagen, die erfüllt werden müssen, um in Kriegszeiten für wehrdienstuntauglich erklärt zu werden, so maßlos, dass der Begriff im englischen Sprachgebrauch inzwischen als Synonym für eine völlig ausweglose Situation verwendet wird. So ist die Grundkonstellation noch recht simpel: Wer als geisteskrank diagnostiziert wurde, darf aus dem Kriegsdienst ausscheiden. Allerdings muss dafür ein Antrag gestellt werden, der so umfangreich formuliert wurde, dass er nur von geistig gesunden Soldaten ausgefüllt und eingereicht werden kann. Im Verlaufe der Geschichte tritt immer deutlicher zu Tage, dass es die militärischen Vorschriften selbst sind, die jeglicher Logik entbehren, wenn die einfachen Soldaten „dazu verpflichtet sind, jeden Befehl ihres kommandierenden Offiziers auszuführen, selbst dann, wenn er sich damit selbst widerspricht." So seien dann halt beide Anweisungen parallel abzuarbeiten. Der Paragraf Catch 22 sorgt somit dafür, dass weder gesunde noch kranke Soldaten von der Front abgezogen werden können. Also letztlich überhaupt niemand. Irgendwie ironisch, oder?"

Auf dem Weg
„Herr Doktor, wo bringen Sie mich hin?“
„Ins Leichenschauhaus.“
„Aber ich bin doch noch gar nicht tot!“
„Wir sind ja auch noch nicht da...“

Aufstiegschancen
Der Papst trägt sich schon seit längerer Zeit mit Selbstmordgedanken. Es ist für ihn die einzige Möglichkeit sich beruflich zu verbessern.

Anzeige

Attitude
Was ist der Unterschied zwischen Jesus und Casanova?
- Der Gesichtsausdruck beim Nageln.

Familienplanung
Wie nennt man einen Liliputaner mit sieben Kindern?
- Fruchtzwerg.

Gleiche Meinung
Treffen sich ein Blinder und ein Tauber. Sagt der Taube: „Ich kann Behindertenwitze nicht mehr hören!“ Sagt der Blinde: „Sehe ich genauso!“

Interessante Stellenausschreibung
Die Frau zu ihrem arbeitslosen Mann: „Hier in der Zeitung steht, dass die die Polizei einen Mann sucht, der Frauen belästigt. Wäre das nichts für dich?“

Spiel, Spaß und Spannung
Steht eine Gruppe Liliputaner an der Theke. Kommt ein Gast in die Kneipe und fragt: „Nanu, ist der Kicker kaputt?“

DEMO Content Schwarzer Humor ... "Per Anhalter durch die Galaxis „Was man tut, wenn man sich in einer ausweglosen Situation befindet: Man sollte sich freuen, dass es das Leben bislang so gut mit einem meinte. Wenn das nicht zutrifft, darf man sich darauf freuen, dass der Schrecken nun sein Ende findet.“ Was Douglas Adams im Anhalter so treffend beschrieb, ist klassischer Galgenhumor oder auch ein Flachwitz, der extrem unvorteilhafte Situationen durch ironische Äußerungen etwas erträglicher erscheinen lässt. Manche davon trafen so massiv ins Schwarze, dass sie die Zeit überdauerten. So verkündete der Richter dem 1902 in Augsburg hingerichteten Dieb Mathias Kneißl an einem Montag dessen Todesurteil, woraufhin der Delinquent nur lapidar erwiderte, dass „das ja ein fantastischer Start in die neue Woche ist.“ Sein Arbeitskollege Werner Gladow erhielt dagegen 1950 als erster DDR-Bürger die Todesstrafe. Und zwar gleich in dreifacher Ausführung, was ihn zu folgender Erkenntnis gelangen ließ: „Herr Richter, es mag ja in Ordnung sein, wenn sie mich einmal enthaupten lassen; doch die beiden anderen Male erachte ich als Leichenschändung.“"
Anzeige

Wer zu spät kommt...
Was bekommt ein Kannibale, der zu spät zum Essen kommt?
- Die kalte Schulter.

Los! Los! Los!
Der 100-Meter-Sprint der siamesischen Zwillinge war spannend! Es war ein wahres Kopf-an-Kopf- Rennen.

Warten
Gestern habe ich einen Leprakranken in der Warteschlange gesehen.
Er hat sich die Beine in den Bauch gestanden.

Klassiker
Was ist ein toter Spanner?
- Weg vom Fenster.

Ungefähr
Wie viele Tote gab’s beim letzten Bahnunglück?
- 67 und ein paar Zerquetschte

Na sowas!
Schwangere Frau zum Metzger: „Ich bekomme 3 Kilo Gehacktes“
Darauf der Metzger: „Hammer! Sachen gibt’s!“

Countdown
Arzt: „Sie haben noch 10 zu leben.“
Patient: „10 was? Monate? Jahre?“
Arzt: „Neun…“

Anzeige
Anzeige

Grundsätzlich hängt Humor damit zusammen, etwas lustig zu finden, was man so nicht erwartet hätte. Dabei steht er in engem Verhältnis zum Witz und zur Komik. Ihnen ist immer gleich, dass es eine Ausgangssituation gibt, aufgrund derer man eine Erwartungshaltung aufbaut. Kommt es dann jedoch zu einer Pointe, können wir uns an dem Witz erfreuen. Je überraschender die Pointe dabei ist, desto gelungener wirkt sie. Das Ziel ist also immer die Auflösung eines angespannten Sachverhaltes. Hört man jedoch einen Witz, ist meist jedem bewusst, dass mit etwas Sonderbarem zu rechnen ist. Lediglich der Inhalt der Pointe bleibt noch unklar. Von Humor kann man allerdings eher erst dann sprechen, wenn man entweder selbst in der Lage ist, eine angespannte Situation durch eine entsprechende Reaktion abzumildern oder zu lösen oder eine andere Person das übernimmt, während man sich gerade selbst in Anspannung befindet. Am besten wirkt dies zum Beispiel, wenn man mit einer Handlung eines anderen nicht einverstanden ist. Normalerweise würde man davon ausgehen, dass man denjenigen zur Rede stellt oder sich darüber aufregt. Ist man stattdessen fähig, eine witzige und vor allem unerwartete Bemerkung kundzutun, wird dies vom Gegenüber in den meisten Fällen hoch angerechnet. Das Verhältnis zwischen den Personen kann sich somit auch ins Positive umwandeln oder ein bereits bestehendes verstärken. Es geht also darum, über eine real ungünstige Situation würdig hinwegzusehen. Dafür eignet sich Humor am besten.

Deutschland hat allgemein – vor allem in anderen Ländern - jedoch einen schlechten Ruf hinsichtlich der Fähigkeit, Humor zu zeigen. Paradoxerweise würden gerade Faschingsaktionen oder das politische Kabarett aufgrund ihrer Durchstrukturiertheit und exakten Planbarkeit vom Gegenteil überzeugen. Anders sah es im Deutschland des 15. und 16. Jahrhunderts aus. So breitete sich der Schwankroman "Des Pfaffen Geschicht und Histori vom Kalenberg" von Philipp Frankfurter von Augsburg über das Niederdeutsche bis ins Englische und Niederländische aus. In diesem benutzt der Autor einen Priester als Vorlage. Parallelen findet man in "Narrenschiff" von Sebastian Brant sowie in Till Eulenspiegel. Ebenso existieren einige Volksbücher, die mit Streichen von Bewohnern einer Stadt gefüllt sind. Stoffmäßig vermischten sich meistens makabre Elemente mit komischen auf eine humorvolle Art. Zerstörungen wegen des "Dreißigjährigen Krieges" im 17. Jahrhundert ließen keine humorvollen Begegnungen mehr zu. Aus dem nächsten Jahrhundert entstanden verschiedene Gesellschaftsklassen, so dass bei der Übertragbarkeit von Komik immer auf die Schicht zu achten ist. Im weiteren Verlauf wagte man sich an den Humor wieder über Tiervergleiche heran. So entstand zum Beispiel "Reineke Fuchs", aus dem der Spott auf den Adel von Seiten der Bürger aus hervorgeht. Kriterien für Humor sind also auch ein Wahrheitskern, Tiefgründigkeit und Seriosität. Bei Till Eulenspiegel fällt die Kritik auf das Bürgertum selbst zurück und deckt menschliche Schwächen auf. In "Leberecht Hühnchen" von Heinrich Seidel versteht es der Protagonist, sogar aus jeder schlechten Lage das Optimum herauszuholen. So kommt es zu einem Vergleich, bei dem Leberecht Honig aus giftigen Pflanzen extrahieren könne. Auch Humor zielt darauf ab, das Beste aus einer misslichen Lage herauszuholen. Betrachtet man hingegen den englischen Humor, stößt man an vielen Stellen auf Grausamkeit. Damit einhergehend ist auch oft vom schwarzen Humor die Rede. Dies ist dann der Fall, wenn ein ernstes Thema besprochen werden soll, welches ironisch und satirisch dargestellt wird. Eingebaute Wortspiele, subtile Anspielungen oder paradoxe Aussagen sind übliche Mittel der Gestaltung. Das Besondere an dieser Form von Humor ist vor allem die Auseinandersetzung mit Themen, die in der öffentlichen Gesellschaft diskussionsmäßig als inakzeptabel gelten. Dazu zählen zum Beispiel Sex, politische Themen oder Gewalt. Da es um keine echten Erfahrungen, sondern lediglich um Vorstellungen geht, werden die Ausführungen im Zusammenhang mit dem schwarzen Humor von der Allgemeinheit angenommen. Mit zu den Ursprüngen dieser Art gehören einige Werke Shakespeares, da seine Figuren Probleme durch komische oder seltsame Kompromisse lösen können. Des Weiteren zeigt eine Karikatur mit John Bull die einfache Menschheit, die auf die Obrigkeiten herabblickt und ihnen keinen Respekt zollt. Einzuordnen ist diese Haltung in die Regierungszeit von Robert Walpoles. Dieser konnte aufgrund seines korrupten Regierungsstils satirisch leicht verspottet werden. Eine solche Karikatur bezeichnete man als bottom up-Humor. Kulturbedingt entstanden in England verschiedene Formen des Humors, die dem schwarzen Humor zu Grunde liegen. So führte Alexander Pope im Jahre 1727 das griechische Wort "bathos", welches mit "Tiefe" übersetzt wird, ins Englische ein. Hierbei ging es darum, dass jemand, der sich als erhaben betrachtete, ins Lächerliche abstürzte. So soll auch das, was das Erhabene ausmacht, verspottet werden. Schon im Zeitraum 1662 bis 1680 entstand mit drei Teilen die Satire "Hudibras" von Samuel Butler. In dieser verlachte man den religiösen puritanischen Fanatismus. "Bathos" ist bereits zweifelsfrei erkennbar. Mit der Auflösung des Absolutismus erlebte der englische Humor seinen Durchbruch. Dass er aber nicht nur in England selbst blieb, sondern sich ausbreitete, liegt an Bildungsreisenden aus England. Sie kamen zum Beispiel nach Paris oder nach Italien und auf ihrem Rückweg nach Deutschland. Dort besuchten sie mitunter München, Heidelberg und auch Hannover. Denn diese Stadt war mit Großbritannien verbunden. Da sich die Universitätsstadt Göttingen in der Nähe befindet, bürgerte sich ein Teil der englischen Kultur samt ihrem Humor dort ein. Durch die häufige Konfrontation der Deutschen mit den Engländern nahmen sie jene als Menschen wahr, die mehr Freiheiten hatten und somit weniger angepasst an Normen waren. Selbst in der Bekleidung sowie in der Errichtung nutzloser Gebäude äußerte sich diese Wahrnehmung.

Der englische Humor arbeitet viel mit Sprachspielen, weil die indirekten Anspielungen die Intelligenz des Rezipienten fordern. Direktes Zitieren würde als Angeberei gelten. Mit dem versteckten Hinweis muss sich niemand eine Blöße geben, der nicht auf die Lösung kommt, während der Rest stolz auf sein Wissen sein kann. Ähnliches lässt sich bei englischen Kreuzworträtseln beobachten. So kommt es bei diesen nicht darauf an, ein abgespeichertes Wissen zu reproduzieren, sondern darauf, Codes zu knacken und Hinweise als solche zu entlarven, um eine Frage beantworten zu können. Manchmal kommen auch Palindrome zum Einsatz, so dass ein Ausdruck sowohl von vorne als auch von hinten gelesen werden kann.

Schließlich prägten Schauerromane wie zum Beispiel "Der Mord als eine schöne Kunst betrachtet" von De Quincey den schwarzen Humor. Vertreter des 19. und 20. Jahrhunderts sind unter anderem Ronald Firbank mit "Zuleika Dobson", Agatha Christie mit "grand old lady" und Roald Dahl mit "Küßchen, Küßchen".

Neben der Tatsache, dass im Zuge des englischen oder schwarzen Humors Moralvorstellungen vollkommen abgelehnt werden und dass die genannten sprachlichen Mittel zum Einsatz kommen, gibt es noch weitere Faktoren. Ein entscheidendes Element ist die Trockenheit, die den schwarzen Humor ausmacht. Dies bedeutet, dass Emotionen kaum eine Rolle spielen, um den Überraschungseffekt zu vergrößern. Auch hier muss die eigentliche Aussage erst erkannt werden. Das "Schwarz" bezieht sich auf die tabuisierten Themen wie Sex, Tod, Krankheit, Makabres etc. Vor allem der irische Schriftsteller Jonathan Swift setzte ihn vielfach ein. Der spezielle Humor weist starke Ähnlichkeiten mit der Groteske auf. So geht es um Geschmacklosigkeiten, Vernachlässigen von Normen oder Prinzipien.

Der Begriff "schwarzer Humor" wird von André Breton 1940 erwähnt. Ab den 1960er Jahren kam es aber durch die Rezipienten zu Umdeutungen, die auf Desillusionierung und Nihilismus abzielten. Sie hielten also alles Bestehende für sinnlos. Trotzdem setzte sich der Begriff öffentlich genau seit diesem Zeitraum durch, was unter anderem Joseph Heller, Nathanael West und Vladimir Nobokov zu verdanken ist. Zudem hatten die Engländer gerade seit nach dem Zweiten Weltkrieg ein erhöhtes Interesse daran, Sexualität auch in der Öffentlichkeit mehr in den Vordergrund zu stellen. Spannungsverhältnisse konnten sich lösen. In Deutschland war ein solcher Umgang mit sexuellen Themen frühestens ab 1990 möglich.

Eine weitere Art stellt der Galgenhumor dar. Findet man keinen Ausweg, ist benachteiligt oder bedroht, bleibt die Möglichkeit der Selbstverspottung. Ironisch und mit Humor ersinnt man sich dann einen möglichen Vorteil aus der Situation.

Adaptionen der verschiedenen Humorformen finden sich beispielsweise in allen Szenen von "Mr. Bean", bei der Komikergruppe Monty Python, in allen Folgen von "Little Britain" sowie in allen Szenen von "Loriot".

Auch die Kunst hat einiges an humoristischen Darstellungen zu bieten. Jedoch hatten die Deutschen zu Beginn Probleme damit, wenn sich der Humor auf Poesie bezog. Denn diese galt als ziemlich erhaben und sollte nicht negativ berührt werden. Beispielhaft ist ein Bild von Carl Spitzweg zu nennen. Begründet liegt diese Ablehnung jedoch darin, dass Goethe, dessen Dichtung hoch verehrt worden war, erst sieben Jahre lang tot war, und die Klassik noch einen besonderen Stellenwert einnahm. Seit dem Jahre 1844 jedoch kamen die humoristisch gestalteten "Fliegenden Blätter" als Wochenschrift heraus. Zusammen mit der Ausbreitung des Biedermeiers lockerte sich die Einstellung der Deutschen, so dass sie auch lernten, über das Erhabene zu lachen. Jedoch durfte dabei nie reiner Spott entstehen. Im Laufe der Zeit passten die Deutschen sich immer mehr dem Humor der Engländer und somit auch dem schwarzen Humor an. Trotz all des Selbstspotts der Briten finden sie es problematisch, von Ausländern kritisiert zu werden. Auf der anderen Seite wiederum lassen sich die Engländer gerade über bestimmte Eigenschaften der Deutschen aus, wie zum Beispiel über deren Pünktlichkeit, Ordnungsliebe, Fleiß und Leistungsstreben. Jammern gilt in England als verpönt, wogegen der entsprechende Humor eine unterstützende Hilfe bietet. Dennoch ist in England im Vergleich zu früher ein deutlicher Rückgang des Humors spürbar.

Schwarzer Humor ist nicht nur in der Literatur weit verbreitet, sondern nimmt auch eine wesentliche Rolle in vielen Filmen ein. In dem britischen Film "Four Lions" geht es um eine islamistische Terrorzelle. Die vier Protagonisten beschließen, selbständig den Heiligen Krieg zu führen. Dabei bringen sie versehentlich die Falschen um. Außerdem gibt es Unstimmigkeiten bezüglich ihrer konkreten Ziele. Eine weitere schwarze Komödie ist der britische Film "7 Psychos". Ein Drehbuchautor will ein Drehbuch über sieben Psychopathen schreiben. Sein Freund Billy, der als einziger Arbeit Hundeentführungen nachgeht, verspricht, ihm zu helfen. Allerdings meldet sich als erster Psycho ein früherer Serienmörder, während Billy einen Hund fälschlicherweise entführt. Da das Tier einem Gangsterboss gehört, nimmt das Schicksal nun seinen Lauf. Ebenfalls im Vereinigten Königreich produziert wurde der Film "In Bruges". Irische Auftragsmörder sollen sich bis zu dem Anruf ihres Chefs die Zeit in Brügge vertreiben. Doch da läuft einiges schief, so dass beispielsweise auch ein Junge erschossen wird, der in dem Moment nicht in den Fokus geraten sollte. "Super – Shut Up, Crime!", ein Film aus den Vereinigten Staaten, zeigt einen Mann, der sich nach vieler negativer Ereignisse in seinem Leben mit einem Superhelden identifizieren möchte. Als Waffe benutzt er normales Werkzeug, was ihm später zum Verhängnis wird. Eine Comicverkäuferin begleitet ihn schließlich, durchlebt allerdings eine Wesensveränderung. Esprit hat auch der britische Film "Mord im Pfarrhaus". Ein Pfarrer, in dessen Familie sich die Probleme aufgrund seiner geringen Zeit für sie häufen, stellt eine Haushälterin ein. Mit fragwürdigen Methoden beseitigt diese sämtliche schwierige Angelegenheiten. Später wendet sich jedoch das Blatt und die Familie erfährt etwas Dunkles aus der Vergangenheit der Haushälterin. Im Laufe der Handlung nähert sich der Pfarrer immer mehr wieder religiösen Witzen an. Mit "Behind the Mask: The Rise of Leslie Vernon" wird ein Film präsentiert, in dem als Hauptfigur ein Serienkiller mit Humor auftritt. Auch Kanada kann mit einer schwarzen Komödie, nämlich mit "Fido – Gute Tote sind schwer zu finden", glänzen. Nach einem Zombieangriff fand man einen Weg, die Wesen mittels eines speziellen Halsbandes zu kontrollieren. Allerdings ziehen mögliche Wackelkontakte im elektronischen System sowie Versagen der Technik zu verheerenden Folgen. In der britischen Komödie "Sterben für Anfänger" geht auf einer Beerdigung vom ersten Moment an alles schief. So wird der trauernden Familie beispielsweise zuerst eine falsche Leiche hervorgeholt. Andere Gäste werden beinahe in Unfälle verwickelt oder nehmen versehentlich Drogen statt Tabletten zu sich. Während der Beerdigung werden immer mehr bis dahin unbekannte Dinge von der Familie und den Gästen aufgedeckt. Voller schwarzem Humor ist auch die Komödie "Arsen und Spitzenhäubchen". In diesem Film treten zwei sehr liebenswerte Tanten auf. Bei näherem Hinsehen stellt sich jedoch heraus, dass sie Leichen verbergen. Nach der Vergiftung einsamer Männer bekommen sie stets Unterstützung von ihrem Neffen Teddy, dem sie aufgrund seiner Persönlichkeitsstörung alles vormachen können, was sie wollen.
Insgesamt wird auch hier deutlich, dass eine sehr hohe Anzahl der Filme, die schwarzen Humor enthalten, in Großbritannien produziert worden ist.